Verstopfung

Verstopfung / Obstipation
Eine Verstopfung, also die verlangsamte und erschwerte Darmentleerung, liegt dann vor, wenn man weniger als drei Mal pro Woche Stuhlgang hat. Prinzipiell ist die Anzahl der Defäkationen jedoch individuell und viele Menschen haben eine falsche Vorstellung davon, was als „normal“ gilt. Nichtsdestotrotz sollte man das persönliche Ausscheidungsverhalten grundsätzlich aufmerksam beobachten, da es einen wichtigen Hinweis über den Zustand der Verdauung und des körperlichen Befindens überhaupt darstellt.
Da es also nicht direkt standardisierte Normen zur „richtigen“ Stuhlfrequenz gibt, sollte man vor allem Veränderungen wahrnehmen und ggf. abklären lassen. Insbesondere dann, wenn die Obstipation ganz plötzlich auftritt (unter Umständen im Wechsel mit Durchfall) und/oder Blut im Stuhl zu erkennen ist.

Ursachen
Es können vergleichsweise harmlose wie auch sehr ernst zu nehmende Gründe vorliegen, bis hin zum akuten Notfall wie z. B. ein Darmverschluss. Hier seien einige genannt:
Ernährungsbedingt: eine ballaststoffreiche Kost unterstützt die natürlichen Darmbewegungen (Peristaltik) und hilft so beim Transport der Fäkalien. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel sind v.a. Vollkornprodukte, Gemüse, Nüsse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Auch Salate und grüne Blattgemüse sind zu empfehlen.
Trinkbedingt: trinken Sie ausreichend? Austrocknung und Wassermangel führen dazu, dass der Körper auch noch das letzte Tröpfchen Wasser aus dem Darm resorbiert, um den Mangel auszugleichen. Infolgedessen ist der Stuhl sehr trocken, was den Abtransport wesentlich erschwert.
Bewegungsmangel: wer sich ausreichend bewegt, kurbelt automatisch auch die Tätigkeit des Darms an. Bewegen Sie sich also am besten jeden Tag: mit einem 30minütigen Spaziergang ist schon sehr viel erreicht.
Stressbedingt: Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sind häufig nicht rein körperlicher Natur, sondern mit psychischen Faktoren vergesellschaftet. Dabei ist zum Beispiel an ungelöste Probleme zu denken, Kummer, Wut und Groll. Bei Verstopfung wird oft auch besonders die mangelnde Bereitschaft oder Fähigkeit des Loslassens thematisiert. Auch Entspannungsmethoden je nach persönlichem Geschmack können dazu beitragen, Stress nicht nur abzubauen, sondern ihn auch emotional und körperlich besser abpuffern zu können. Ob Sie Entspannung bei Yoga, Qi Gong oder beim Spazierengehen im Wald finden – das Angebot hierzu ist breit gefächert.
Körperlich: zu den körperlichen Ursachen zählen raumgreifende Tumore oder Polypen im Dickdarmbereich, die den Durchmesser des Darms verkleinern und so die Passage erschweren. Auch ein Darmverschluss kommt in Betracht. Manche Personen leiden auch an einer anderen Grunderkrankung mit schmerzhaftem Stuhlgang und unterdrücken ihn deshalb. Es gibt noch eine Reihe weiterer möglicher Ursachen, von Schwangerschaft bis zur Medikamentennebenwirkung oder – ein häufig verheimlichtes Thema – der Missbrauch von Abführmitteln.

EMPFEHLENSWERTE VITALPILZE:

Hericium erinaceus / Igelstachelbart
Hericium ist DER Vitalpilz, wenn es um Magen-Darm-Probleme geht. Er unterstützt Ihren Körper beim Wiederherstellen der physiologischen Abläufe und wirkt ausgleichend bei emotionalen Spannungszuständen. Somit deckt Hericium beide Aspekte – Körper und Psyche – gleichermaßen ab. Zusätzlich wirkt Hericium antibakteriell.

Coprinus comatus / Schopftintling
Der Schopftintling gilt als ausgesprochen verdauungsfördernd. Den enthaltenen Lektinen wird eine Stoffwechsel anregende und die Verdauung aktivierende Wirkung zugeschrieben.

Pleurotus ostreatus / Austernpilz
Der Austernpilz trägt zur Bildung einer gesunden Darmflora bei, was die Verdauungsfunktion mit unterstützt.

 

Diese Vorschläge, Ihre tägliche Nahrung mit Vitalpilzpräparaten anzureichern, ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Setzen Sie auf keinen Fall Medikamente oder laufende Therapien ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.