Sodbrennen

Sodbrennen
An derjenigen flexiblen Engstelle, wo die Speiseröhre in den Magen mündet, befindet sich kein richtiger Schließmuskel. Diese Verbindung ist sozusagen immer potentiell „offen“. Daher kann es relativ einfach zu einem Zurückfließen (Reflux) von Mageninhalt in die Speiseröhre kommen. Das nennt man Sodbrennen.
Erst wenn der Mageninhalt relativ weit nach oben steigt, ist dies für uns spürbar, denn im unteren Bereich der Speiseröhre haben wir kein Schmerzempfinden. Das Problem dabei: Da Mageninhalt aus Magensäure besteht oder sie in starker Dosierung enthält, nimmt die Speiseröhre auf lange Sicht Schaden. Mal ganz abgesehen von dem unangenehmen Brennen hinter dem Brustbein. Die Wände der Speiseröhre werden sozusagen von der Magensäure verätzt. Daher sollte man Sodbrennen, vor allem wenn es häufiger auftritt, nicht unterschätzen: Folgeerkrankungen können zum Beispiel Speiseröhrenkrebs oder Geschwüre in der Speiseröhre sein. Auch eine Verengung (Stenose) der Speiseröhre in Folge von entstandenen Vernarbungen an den verätzten Stellen kommt als Folgeerkrankung in Frage.

Ernährungsgewohnheiten: Essen und Trinken
Bei häufigem Sobrennen sollten Sie alle reizenden, scharfen und säurebildenden Nahrungsmittel nicht nur meiden oder reduzieren, sondern komplett aus Ihrem Speiseplan streichen. Dazu gehören natürlich Kaffee, Alkohol und Zigaretten! Auch Zucker und Milch sowie starke Gewürze (z. B. Pfeffer, Meerrettich, scharfer Senf). Unter Umständen können Medikamente, die nicht unbedingt notwendig sind, abgesetzt werden – natürlich nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Auch eine grundsätzliche Umstellung der Ernährung ist anzudenken.

EMPFEHLENSWERTE VITALPILZE:

Hericium erinaceus / Igelstachelbart
Hericium ist DER Vitalpilz, wenn es um Magen-Darm-Probleme geht. Er unterstützt Ihren Körper beim Wiederherstellen der angegriffenen Schleimhaut der Speiseröhre und lindert auf der psychischen Ebene Unruhe und Spannungszustände. Da bei Magen-Darm-Beschwerden der Zusammenhang zur Psyche häufig vorhanden ist, deckt Hericium beide Aspekte gleichermaßen ab. Zusätzlich wirkt Hericium antibakteriell.

Reishi / Glänzender Lackporling / Ganoderma / Ling Zhi
Der entzündungshemmende und schmerzlindernde Reishi stärkt unter anderem auch das Immunsystem. Seine insgesamt ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem unterstützt Sie in Sachen Entspannung, Ruhe und Stressabbau.

 

Diese Vorschläge, Ihre tägliche Nahrung mit Vitalpilzpräparaten anzureichern, ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Setzen Sie auf keinen Fall Medikamente oder laufende Therapien ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.