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Gicht

Gicht / Hyperurikämie
Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, deren Symptome sich in erster Linie an den Gelenken zeigen. Es geht dabei um den Harnsäurespiegel im Blut, der bei Gichtpatienten erhöht ist (mehr als 7 mg/dl). Harnsäure ist im menschlichen Stoffwechsel ein Endprodukt des Purinstoffwechsels und entsteht vor allem beim Genuss von Fleisch, Wurst und Innereien. Aber auch Hülsenfrüchte, Spargel und Bier lassen den Harnsäurespiegel steigen. Beim Gesunden wird die Harnsäure mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden und bleibt nur in physiologischen Maßen im Körper zurück. Beim Gichtkranken ist der Harnsäurewert erhöht und die Harnsäurekristalle lagern sich vor allem an den Gelenken ab. Das ruft eine Entzündungsreaktion hervor, die bei Gicht mit massiven Schmerzen einhergeht. Die Krankheit verläuft in der Regel in Schüben: akute Gichtanfälle und Ruhephasen wechseln sich ab.

Entstehung
Gicht ist eine relativ häufige Erkrankung und hat mit unserer Überflussgesellschaft zu tun. Es wird angenommen, dass erbliche Faktoren und Lebensstil die entscheidende Rolle spielen. Daher sind an erster Stelle die Lebensführung und die Ernährungsgewohnheiten zu überprüfen und ggf. anzupassen. Dazu gehören die Reduktion von Übergewicht und ausreichend Bewegung. Auch ausreichende Trinkmengen (2 bis 3 Liter pro Tag) sind essentiell, damit die Harnsäure aus dem Körper ausgeschwemmt werden kann. Dazu eignen sich (warmes) Wasser und entschlackende Tees wie Brennnessel oder Löwenzahn. Die Ernährung sollte strikt vegetarisch sein, da Purine v. a. Bestandteile von tierischen Zellkernen sind und so besonders beim Verzehr von Fleisch, Wurst und Innereien entstehen.
Die Veränderung der Lebensgewohnheiten ist für Gichtpatienten eine lebenslange Aufgabe, da die Stoffwechselstörung auch während der symptomfreien Phasen gegeben ist und sich beim Konsum der „falschen“ Nahrungsmittel rasch wieder im Blutwert und vor allem in den Gelenken zeigt.

EMPFEHLENSWERTE VITALPILZE:

Shiitake
Shiitake ist geeignet, um akute Gichtschübe zu lindern und zukünftigen Schüben vorzubeugen. Er senkt den Harnsäurespiegel im Blut, indem er den Stoffwechsel ankurbelt. Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) schreibt dem Shiitake als vorrangigen Wirkort die „Mitte“ (Funktionskreis Milz/Magen; o. lienalis/o.stomachi) zu, die für „die Trennung des Klaren vom Trüben“ zuständig ist. Damit ist gemeint, dass eine funktionierende „Mitte“ nur diejenigen Stoffe im Körper verbleiben lässt, die wir brauchen („Klares“). Alles andere wie z. B. überschüssige Harnsäure („Trübes“) wird von einer gut funktionierenden „Mitte“ ausgeschieden.

Reishi / Glänzender Lackporling / Ganoderma / Ling Zhi
Auch Reishi senkt den Harnsäurespiegel, wirkt entzündungshemmend und damit schmerzlindernd. Auch er ist vorbeugend sowie bei akuten Schüben empfehlenswert.

Diese Vorschläge, Ihre tägliche Nahrung mit Vitalpilzpräparaten anzureichern, ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Setzen Sie auf keinen Fall Medikamente oder laufende Therapien ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.