Depression

Schlechte Laune DepressionDepression
Jeder Mensch hat gelegentlich ein Stimmungstief, ist nicht „gut drauf“ oder macht eine schwierige Phase durch. Das ist normal und nicht jede Stimmungsschwankung ist gleich eine Depression. Gerade in einem Zeitalter, in dem es scheinbar erforderlich zu sein scheint, stets strahlend glücklich, erfolgreich, schlank, schön und attraktiv zu sein, fällt es manchen schwer, zu akzeptieren, dass es auch andere Phasen im Leben gibt.
Von einer Depression ist die Rede, wenn es sich um eine dauerhafte, massive Phase von Traurigkeit und Niedergeschlagenheit handelt. Auch Antriebsmangel und rasche Ermüdbarkeit sind typisch. So kann ein schwer depressiver Mensch im Extremfall kaum noch aufstehen (lat. deprimere = herunter-, niederdrücken). Das ist beim schwer Depressiven keine Frage des Willens, sondern tatsächlich eines der körperlichen neurologischen Symptome. Ebenfalls typisch ist das „Gefühl der Gefühllosigkeit“, eine innere Leere, die weit über das Erleben von Trauer hinaus geht und als Unterscheidungsmerkmal zu einer „normalen“ negativen Stimmungslage gilt, die jeder von uns gelegentlich durchlebt. Interessenverlust und Freudlosigkeit sind ebenfalls typische Zeichen. Dazu gesellen sich je nach Fall unterschiedliche weitere Faktoren wie vermindertes Selbstbewusstein/Selbstwert, Schuldgefühle, Pessimismus und Zukunftsängste, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, Grübelzwang, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsminderung und Schlafstörungen (insbesondere frühes Erwachen und Morgentief). Neben Dauer und Schwere der Verstimmung ist es bei einer Depression für den Betroffenen auch sehr schwierig, aus eigener Kraft aus dem tiefen Loch, in dem er sich psychisch befindet, wieder herauszufinden.

Depression: häufige Volkskrankheit
Schätzungsweise erkranken mindestens 15% der Bevölkerung mindestens einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. Es handelt sich also um eine sehr häufige Krankheit, die für den Betroffenen und sein Umfeld eine ausserordentlich wichtige Rolle spielt und in aller Regel erhebliche Auswirkungen auf Beruf, Familie und Sozialleben hat.
Dabei gibt es kaum einen depressiven Patienten, der nicht auch einmal über Selbstmord nachdenkt – mit unterschiedlicher Ernsthaftigkeit versteht sich, je nach Schweregrad der Erkrankung. Es ist jedoch sehr wichtig, Bemerkungen oder Anzeichen in diese Richtung sehr ernst zu nehmen und keinesfalls zu bagatellisieren. Suizid ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland und eine Depression ist ein wichtiger Risikofaktor: circa 40 bis 70% der Selbstmorde beruhen auf einer Depression!

Verschiedene typische Formen und Ursachen
Depressionen können durchaus körperliche Ursachen haben und beispielsweise in einem entgleisten Hormonhaushalt begründet sein. Daher ist es ratsam, bei einem entsprechenden Verdacht auf jeden Fall einen Hormonstatus (insbesondere die Schilddrüsenhormone) und ein Blutbild (Augenmerk: Anämie) machen zu lassen sowie auszuschließen, dass Gewebeveränderungen im Gehirn vorliegen (z. B. Tumore).
Depressionen lassen sich in einige typische Formen unterteilen:
– Wochenbettdepression nach Entbindungen
– klimakterische Depression in den Wechseljahren
– Altersdepression ab dem 65. Lebensjahr, häufig in Verbindung mit hirnorganischen Abbauprozessen
– saisonal abhängige Depression mit Häufigkeitsgipfeln im Frühjahr und Herbst
– „larvierte“ oder vegetative Depression: tritt körperlich in Erscheinung wie Druck- und Schweregefühle im Brust- und Kopfbereich, Schmerzen im Bauch, Rückenschmerzen und/oder Schwächegefühle im ganzen Körper („alles ist bleischwer“)

EMPFEHLENSWERTE VITALPILZE

Hericium erinaceus / Igelstachelbart
Der Hericium enthält Erinacine und Hericinone, die als schmerzstillend gelten. So werden die in Belastungssituationen auftretenden Stressreaktionen des Körpers gedämpft. Deshalb kommt Hericium bei Burnout, chronischer Müdigkeit, Depression und anderen neurologischen Erkrankungen zur Anwendung.

Reishi / Glänzender Lackporling / Ling Zhi

Bei depressiven Verstimmungen ist unter anderem der Vitalpilz Reishi zu empfehlen. Dieser Pilz unterstützt den Organismus bei der Verarbeitung von Stress und hat eine insgesamt beruhigende und ausgleichende Wirkung.

Cordyceps sinensis / Raupenpilz
Der Raupenpilz wirkt regulierend auf die Psyche und fördert die Entspannungsfähigkeit. Daher ist er bei fehlender Regenerationsfähigkeit und emotionaler Kraftlosigkeit sehr zu empfehlen.

Coriolus versicolor / Schmetterlingstramete
Coriolus stärkt das Immunsystem und hindert Krankheitserreger wie Viren und Bakterien am Eindringen bzw. an deren Vermehrung. Eine starke körpereigene Abwehr trägt zu einer guten Gesamtverfassung bei. Erwiesenermaßen schwächen depressive Verstimmungen & Co. das Immunsystem. Dieser Entwicklung wird mit Coriolus entgegen gewirkt.

Diese Vorschläge, Ihre tägliche Nahrung mit Vitalpilzpräparaten anzureichern, ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Setzen Sie auf keinen Fall Medikamente oder laufende Therapien ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.