Arthrose, Arthritis

Arthrose KnieschmerzenArthrose

Nach Angabe des statistischen Bundesamtes ist Arthrose die am meisten verbreitete Gelenkerkrankung in Deutschland. Hierbei kommt es zu einer nicht wieder herzustellenden Abnutzung der Knorpelsubstanz mit Knochenschäden an den Gelenken. Die Krankheit beginnt mit Schädigung der Knorpelschicht. Im weiteren Verlauf werden die unter dem Knorpel liegende Knochen angegriffen und die Knorpelsubstanz löst sich im Laufe von Jahren immer weiter auf, bis sich schließlich die Knochenenden ohne schützende Knorpelschicht aneinander reiben.

Die früher vorherrschende Meinung, Arthrose sei ausschließlich eine altersbedingte Schädigung des Bewegungsapparates, gilt mittlerweile als widerlegt. Auch jüngere Menschen können unter Arthrosebeschwerden leiden. Natürlich nimmt im Alter die Geschmeidigkeit des Gelenkknopels ab, aber auch anatomische Fehlstellungen, Übergewicht, Verletzungen, unausgewogene Ernährung die zu einer Übersäuerung des Organismus führen kann und eine genetische Veranlagung kann zur Arthrose führen.

Eine Heilung von Arthrose gibt es eigentlich nicht. Ziel von verschiedenen Maßnahmen ist es, die Schmerzen in erträglichen Maße zu halten.

Soweit es geht, sollten die betroffenen Gelenke entlastet und vor Fehl- und Überbelastung geschützt werden. Dies trägt i. d. R. bereits zur Schmerzlinderung bei. Empfehlenswert ist natürlich eine regelmäßige Bewegung und die Ausübung leichter, nicht gelenkbelastender Sportarten. Sport stärkt die Muskulatur und trägt damit zu Entlastung von Gelenken bei. Sport unterstützt die Gewichtsabnahme, denn auch Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich.

Also: Bewegen Sie sich!

Radfahren, Nordic-Walking, Schwimmen usw. können bei regelmäßiger Ausübung Ihre Schmerzen lindern.

Sie sollten auch Ihre Ernährungsgewohnheiten überprüfen.

Schweinefleisch, Wurst, weißes Mehl, Zucker, Essen aus der Dose, sollte wenn überhaupt nur in Maßen genossen werden. Nikotin, Koffein und Alkohol tragen ebenfalls zu Übersäuerung des Körpers bei. Basische Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse (dazu zählen auch die Pilze!), sollten Vorrang bekommen.

Arthritis

Im Gegensatz zur Arthrose handelt es sich bei Arthritis um eine Gelenkentzündung, die im weiteren Verlauf zu Gelenkschäden führen kann. Bei der Arthrose führen die bereits vorhandenen Gelenkschäden zu den bekannten Entzündungen.

Auslöser für Arthritis ist in vielen Fällen Rheuma (rheumatoide Arthritis). Auch Stoffwechselerkrankungen, zum Beispiel Gicht, Infektionen und Verletzungen können eine Arthritis hervorrufen.

Empfehlenswerte Vitalpilze

Agaricus blazei murill (Mandelpilz)
Die enthaltenen Glucosamine des Chitins sind hilfreich bei der Behandlung von Gelenkserkrankungen. Der Mandelpilz fördert die Kollagenproduktion und die enthaltenen Triterpene wirken entzündungshemmend.

Pleurotus ostreatus (Austernseitling)
Im Austernpilz ist relativ viel Folsäure nachzuweisen. Folsäure macht man für das Wachstum junger Zellen verantwortlich. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wird der Pleurotus seit jeher zur Behandlung von Hexenschuss, Glieder- und Sehnenstarre eingesetzt.

Reishi (Ling Zhi)
Der Reishi steigert, wie der Agaricus blazei murill, die Kollagenproduktion und wirkt durch die enthaltenen Triterpene entzündungshemmend.

Shiitake (Shii Take)
Der Shiitake ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente unter anderem an Vitamin D und die für Gelenke wichtigen Aminosäuren. Diese Inhaltsstoffe steigern die Kollagenproduktion und verringern den Abbau von Knorpelmasse.

Diese Vorschläge, Ihre tägliche Nahrung mit Vitalpilzpräparaten anzureichern, ersetzen nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Setzen Sie auf keinen Fall Medikamente oder laufende Therapien ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.