Hericium erinaceus – Igelstachelbart

Hericium erinaceus (Igelstachelbart) © zhu difeng – shutterstock.com

Herkunft des Hericium erinaceus (Igelstachelbart)

Der Hericium erinaceus (Igelstachelbart) wächst in heimischen Wäldern. Da er sich züchten lässt und sich aufgrund seiner geschätzten Inhaltsstoffe hervorragend in der Vitalpilztherapie bewährt hat, wird der Hericium kultiviert und zu Vitalpilzpulver und Vitalpilzextrakt verarbeitet.

Inhaltsstoffe

Der Hericium erinaceus (Igelstachelbart) weist reichlich Kalium, Eisen, Germanium, Zink, Phosphor und Selen auf. Außerdem sind in ihm auch alle acht essentiellen Aminosäuren enthalten. Darunter versteht man diejenigen Aminosäuren, die der menschliche Körper zwar dringend braucht, aber nicht selber herstellen kann. Doch damit nicht genug: auch Polysaccharide und Polypeptide sind im Igelstachelbart reichlich enthalten.

Medizinische Wirkung

Als besondere Einsatzbereiche des Hericium erinaceus gelten Entzündungen der Magenschleimhaut, Magen- und Darmgeschwüre und Krebs (insbesondere Magen und Speiseröhre).

Forschungsergebnisse

Prof. Dr. Schnitzler von der Uni Weihenstephan hat in eigenen Forschungen die aus der Literatur bekannte Wirkungen des Hericium erinaceus (Igelstachelbart) bestätigt. Der Hericium scheint gerade im Verdauungssystem positive Wirkungen zu entfalten. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verwendet Hericium Präparate bei Magenkrebs, Gastritis, Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren und Speiseröhrenkrebs. Bei Gastritis bessern sich nicht nur die üblichen Beschwerden, sondern es werden sogar die Magenschleimhäute wieder aufgebaut.

Nebenwirkungen

Auch bei hoher Dosierung sind beim Hericium erinaceus keine Nebenwirkungen bekannt.