Polyporus umbellatus – Eichhase

Polyporus umbellatus (Eichhase) © Dr. László Németh – Wikipedia CC BY-SA 2.5

Herkunft des Polyporus umbellatus (Eichhase)

Der Polyporus umbellatus (Eichhase) gedeiht auch in unseren Wäldern. Er wächst in Büscheln von bis zu 20kg, hauptsächlich unter Eichen (deshalb auch sein Name Eichhase und ist unter Kennern als Speisepilz geschätzt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist der Polyporus umbellatus bereits seit mehr als 2.000 Jahre bekannt und wird heute mehr denn je in der TCM eingesetzt.
Es ist allerdings bis heute noch nicht gelungen den Polyporus umbellatus zu kultivieren.

Üblicherweise wird das Skleurotikum, ein holzähnliches Wurzelwerk des Eichhasen, zur Herstellung von Vitalpilzpulver und Vitapilzextrakt eingesetzt.

Inhaltsstoffe

Im Eichhasen sind Ergosterin, die Alfahydroxytetratcosansäure, Biotin (ein B-Vitamin), sowie Polysaccharide und Polypeptide enthalten. Die Trockensubstanz der Fruchtkörper enthält Rohproteine, Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Mineralstoffe. Außerdem wurden im Mineralstoffanteil beachtliche Mengen Kalzium, Kalium, Eisen, wenig Natrium und an Spurenelementen Mangan, Kupfer und Zink nachgewiesen.

Medizinische Wirkung

Der Polyporus wird eingesetzt bei Haarausfall, Lungenkrebs, Leukämie, Ödemen. Der Eichhase fördert darüber hinaus die Entwässerung.

Forschungsergebnisse

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Polyporus umbellatus (Eichhase) zur Entwässerung eingesetzt, da der dieser Vitalpilz ausgesprochen harntreibend wirkt. Die Effekte sind ebenso stark wie bei Medikamenten, wobei beim Polyporus keine erhöhte Kaliumausscheidung festzustellen ist. Bei Lungentumor und Leukämie konnte eine heilungsfördernde Wirkung nachgewiesen werden. Der Polyporus kann außerdem die Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie vermindern.

Nebenwirkungen

Auch bei hoher Dosierung sind beim Polyporus umbellatus keine Nebenwirkungen bekannt.